Wir haben Gott niemals in der Hand
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00:00:02: Alles erwartet.
00:00:03: eine große Rede, jetzt an diesem Tag wo man endlich fertig ist.
00:00:10: Wo gefeiert wird gesungen gegessen getrunken, gejubelt dankbar ist begeistert Riesenfeststimmung.
00:00:22: aus allen Landstrichen sind sie gekommen um in Jerusalem zu feiern.
00:00:26: der Tempel ist fertig.
00:00:29: Endlich ein Ort wo man weiß da is Gott gegenwärtig.
00:00:33: Endlich ist dieser lange Bau zu seinem Ziel gekommen und jetzt erwartet man vom König, dass er mal so richtig auf den Putz haut.
00:00:46: Und Salomo eine großartige Rede hält die Leistungen der Bauleute preist und die Vision nach vorne entwickelt und die einfach zeigt das er ein genialer König ist.
00:01:02: Was macht Salomo?
00:01:05: Vor allen Dingen Betet er.
00:01:10: Ziemlich lange sogar.
00:01:14: Salomo macht in seiner ganzen Art und Weise deutlich, ich bin nicht Gott!
00:01:20: Ich bin ein Mensch.
00:01:22: Ich bin irdisch.
00:01:25: Gott ist jemand anders.
00:01:28: Salamo ist im besten Sinn des Wortes demütig.
00:01:33: Das wissen Sie schon wenn sie hier öfter zuhören.
00:01:35: das Wort Demut, Lateinische Militas hat mit Humus, mit Boden, mit Erdboden zu tun.
00:01:41: Jemand der demütigt ist der weiß ich bin ich Gott Ich bin irdisch, ich bin mensch.
00:01:46: Ich bin gebrechlich, zerbrechlig fragmentarisch.
00:01:50: Gott ist jemand anders und Salomo sonnt sich nicht wie ein Sonnenkönig und lässt sich feiern sondern kniet im besten Sinn des Wortes zusammen mit seinen Leuten, mit seinem Volk vor diesem Gott.
00:02:05: Gott is zu feiern nicht der König!
00:02:09: Und in diesem langen sogenannten Tempel Weihgebet fällt folgender Satz da heute im Losungsbuch abgedruckt Erste Könige, Acht für siebenfünfzig.
00:02:21: Der Herr unser Gott verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von
00:02:26: uns.".
00:02:30: Da steht der Gottesname Yahweh, der Herr, Yahweh!
00:02:33: Unser Gott verlasse uns nicht Und ziehe Die Hand nicht Ab von uns.
00:02:41: Sademo dieser Weisekönig gedenkt an diesem Tag was Israel schon mit Gott erlebt hat und reflektiert die Erfahrung das Gott seine Leute nicht losgelassen hat.
00:02:57: Und zugleich, weiß Salomo aber auch... das ist nicht selbstverständlich!
00:03:04: Da kann man sich jetzt nicht in Anführungszeichen billig drauf verlassen.
00:03:09: Ja wir haben ja Gott an der Tasche, da ist er auf jeden Fall auf unserer Seite.
00:03:12: egal was wir machen, Gott ist auf jeden fall da und er macht das schon.
00:03:18: Eine Haltung die nach Salomo bei seinen Nachfolgern sich einschleicht Das Nachsalung, wo irgendwann Könige dasein werden in Israel.
00:03:30: In Judea die sich da hinstellen und sagen Ja wir sind doch Gottes noch für uns und Gottes bei uns.
00:03:37: Wir können alles machen was wir wollen.
00:03:38: Gott macht das schon So als ob man Gott in der Tasche hat Und dann kann man leben wie man will.
00:03:49: Dieses Denken verstößt gegen das zweite und dritte Gebot Du sollst ja kein Bild von Gott Machen Im Sinne Von.
00:04:00: Ich schnitze mir da so ein Holsteil, ich bastel mir irgendeine Skulptur.
00:04:05: Die stecke ich in meine Tasche dann habe ich Gott immer bei mir und kann ihn dann zücken wenn ich ihm brauche.
00:04:11: Ne so ist Gott nicht!
00:04:14: Und ich kann auch diesen Namen Gottes nicht missbrauchen nach dem Motto wie ich einen Hund rufe hasso befuß!
00:04:20: So kann ich nicht rufen Gott Befuß jetzt mach mal endlich!
00:04:26: Salomo spürt und weiß dass zweite und dritte Geburt sind ernst zu nehmen.
00:04:32: Wir haben Gott nicht in der Hand, wir können ihn nicht befähigen.
00:04:36: Gott ist lebendiges Gegenüber!
00:04:39: Gott ist Gott, Gottes Ernst zu nehmen.
00:04:42: Deshalb diese Bitte Herr unser Gott verlass uns nicht und ziehe die Hand nicht von uns ab.
00:04:49: Salomo benennt hier etwas was später im neuen Testament noch vertief deutlich wird.
00:05:05: sich herabbeugt, wunden versorgt tröstet aufrichtet.
00:05:11: Sich kümmert liebt geschenkweise.
00:05:17: das können wir weder einfordern noch haben wir es verdient sondern es wird uns von Gott gegönnt geschenkt.
00:05:25: deshalb immer wieder leere Hände hinhalten ein leeres Herz ein offenes Herz und Gott darum bitten dass er darin wohnen kommt dass sie handelt dass ihr etwas tut uns zum heilen, uns zur Freude.
00:05:38: Herr Verlass uns nicht!
00:05:39: Zieh die Hand nicht von uns
00:05:40: ab.".
00:05:43: Salom macht deutlich das alles ist nicht selbstverständlich und gleichzeitig zu wissen, dass Jahr Gottes steht.
00:05:52: Und in Jesus Christus wird es noch mal dick unterstrichen und unterschrieben, dass ja Gottes steht für alle Zeiten.
00:05:58: aber eben nicht so, dass wir es missbrauchen können sondern dankbar glücklich uns freuen über dieses Jahr Gottes ohne diesen Ja sagen an Gott mit Füßen zu treten.
00:06:10: Darum geht's ja Salomo, und darum gehts in Ionf in meinem Leben.
00:06:16: Ein letztes Mal das Gebet von dieser Woche.
00:06:20: Beim Herze er Gott du bist meine Ruhe.
00:06:22: In deiner Stille komme ich zu mir und finde dich Du hältst mich aus.
00:06:27: so wie ich bin So liebst du mich!
00:06:29: Du bist mein Licht.
00:06:31: All meiner Schattenseiten sind dir längst vertraut.
00:06:34: Ich lege meine Masken ab.
00:06:35: Du siehst mehr in die Augen Und die dunkle Nacht wird hell.
00:06:40: Du bist unendliche Geduld.
00:06:42: Du bist niemals Vorwurf oder Richter.
00:06:44: Du schützt vor eigener Torheit nicht, doch heisst du die Wunden, die sie schlug?
00:06:49: Kennst selbst den Schmerz, die Zweifel und die Angst!
00:06:53: Du bleibst an meiner Seite.
00:06:54: Du stürzt mir nach bis in den Tod.
00:06:57: Du fängst mich auf, hältst mich am Leben.
00:06:59: Von deiner Seite treten mich keine Not.
00:07:03: Du bleist mehr zugewandt mit offenen Armen ausgestreckter Hand.
00:07:06: Bis ich dich finde, bleibste der Weg.
00:07:09: Dein Traum von mir ist unermüdlich
00:07:10: wach.".
00:07:11: Dafür danke ich Dir.
00:07:24: Amen.
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