Geteilte Freude ist die größte Freude

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00:00:01: Es gibt ein deutlich gesagt saublödes Sprichwort.

00:00:07: Das lautet, Schadenfreude ist die größte Freude und manche glauben das wirklich.

00:00:21: Und manche leben das!

00:00:26: In der Tat kann man sich des Einuchs nicht erwehren dass in den letzten Jahren das nach vorne kommt.

00:00:34: Dass man sich lustig macht über misgeschicke im Internet Ein Shitstorm losbricht, irgendwelche ungeschickt Fotos oder Videos kursieren und man sich kaputt lacht über das Miss geschickt anderer Leute.

00:00:50: Gnadenlos bis dahin dass man gutes gar nicht mehr wahrnimmt sondern sich nur noch darüber freut wenn was schief geht.

00:01:02: Man kann immer vieles decken wie man will.

00:01:03: gestern Abend bei der Wahlberichterstattung ist ein Satz bei mir hängen geblieben den Bundeskanzler Friedrich Merz gesagt hat, dass man das Gute gar nicht mehr sieht.

00:01:16: Man kann zu Parteien zum Kanzler zur Regierung und alle möglichen Stellen wie man will.

00:01:20: aber dieser Satz der hat mich berührt... Dass man das gute nicht mehr seht.

00:01:28: In einer Zeitung die ich regelmäßig bekomme gibt es seit einiger Zeit eine Rubrik Was gelingt in unserem Land?

00:01:35: was gibt es Schönes?

00:01:37: Was gibt es Gutes?

00:01:40: Und diese Rubrik tut so gut Weil man merkt Es gibt so viel, was in unserem Land gelingt, getan wird.

00:01:48: So viele Menschen die sich engagieren hauptamtlich ehrenamtlich, soviel unglaublich Gutes.

00:01:56: Aber wenn wir ehrlich sind, sind wir seit Monaten vielleicht schon seit Jahren gepolt auf das negative Auf dass was nicht klappt Und je nach politischer Einschellung, je nach Haltung freut man sich sogar Wenn der oder die gegen den Mann ist Missgeschick passiert etwas nicht gelingt.

00:02:18: Die Podcaste meinte heute im Losungsbuch Lukas I vers.

00:02:21: fünftig.

00:02:25: Elisabeths Nachbarn und Verwandten hörten, dass der Herr große Barmherzigkeit in ihr getan hatte?

00:02:33: Und freuten sich mit ihr.

00:02:37: Kurz zur Einordnung – Elisabet ist die Mutter von Johannes dem Teufa, der Vorläufer Jesu, und diese Elisabeth wurde wieder alle erwarten, schwanger und bekam ein Kind neben Johannes.

00:02:51: Und als die Nachbarschaft hörte, dass sie in guter Hoffnung ist wie man früher so sagte das da ein Kind unterwegs ist gab es riesengroße Mitfreude.

00:03:01: Sie freuten sich mit ihr.

00:03:05: Jetzt kann man sagen klar ist ja auch nettes Setting und wer macht dort nicht sich Mit freuen wenn jemand sehen nicht zum Beispiel auf ein Kind wartet oder anderes geschieht in der Nachbarschatter freut man sich mit.

00:03:17: Trotzdem dachte ich Ist das nicht ein Element was wir neu zu entdecken haben?

00:03:24: Erstmal im ganz Kleinen.

00:03:27: In der Familie, in der Nachbarschaft auch in unserer Kirchengemeinde.

00:03:30: Bekommen wir eigentlich gelingendes mit?

00:03:34: Bekommen Sie eigentlich mit wenn die Sopranistin, die neben Ihnen sitzt im Kirchenkur, wenn sie ihre Prüfung bestanden hat?

00:03:42: Bekommen wir eigentlich mit, wenn der oder die das und das erlebt und erfahren hat?

00:03:46: Teilen wir eigentlich schöne Dinge miteinander damit wir uns miteinander freuen?

00:03:52: Gibt es so eine Erzählkultur in ihrer Familie, in ihrem Freundeskreis, in Ihrer Kirchengemeinde?

00:04:02: Und die Nachbarn und Verwandten freuten sich mit Elisabeth.

00:04:07: Ich ahne dass da ein gewisses Potenzial wäre, das wir gelingendes teilen und uns gemeinsam freuen und dadurch einen Ton entsteht und eine Atmosphäre und wir einen Kontapunkt setzen.

00:04:23: nämlich geteilte Freude ist die schönste Freude nicht Schadenfreude.

00:04:29: Geteilte Freude, miteinander feiern ist die schönste Freude.

00:04:34: Und dass man dadurch einen Ton setzen würde, einen anderen Ton als dieses gehässige Hättetee was im Moment in vielen Bereichen nach vorne sich drängt Das wäre doch fast die Podcast-Gemeine wenn wir an dieser Stelle Vorreiter sind.

00:04:48: Geteilten Freuden ist doppelte Freuden, ist die größte Freuda und das wir darauf kuckeln, wofür können wir dankbar sein?

00:04:55: Können wir uns mit freuen?

00:04:56: Und wo ist das viele Gute, dass auch geschieht und das teilen und das nach vorne bringen?

00:05:03: Nicht nur was anderes zu übersehen aber um gemeinsam angemessen richtig hinzugucken.

00:05:10: Weil es gibt eben auch viel viel Gutes!

00:05:14: Diese Woche beten wir ein Gebet von John Henry Newman.

00:05:24: Ich weiß wenig von der Zukunft, aber ich vertraue auf Dich.

00:05:34: Gib was Gutes für mich und nimm was mir schaden kann.

00:05:38: Dir will ich es überlassen!

00:05:40: Wenn Sorgen und Leid kommen, hilf mir sie zu tragen Und schenke mir immer neu das Vertrauen zu dir.

00:05:47: Danke dass Du mich in Deiner Gnade hältst.

00:06:00: Amen.

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