Wir brauchen alle Gottes Barmherzigkeit

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00:00:02: Manchmal sind wir völlig verzweifelt.

00:00:07: Ich jedenfalls bin manchmal völlig verzwaifelt und ich kenne auch Menschen, die mir sehr nah stehen, die zwischendurch völlig verzweifeln sind.

00:00:17: Und zwar verzweife dem ganz spezifischen Sinne, verzweift darüber dass einem etwas nicht gelingt.

00:00:24: Dass man es gerne hätte gut gemacht und das ist aber ganz blöd ausgegangen.

00:00:29: Dass er nicht bemüht hat etwas Sinnvolles hinzukriegen und es ist total schief gegangen.

00:00:35: verzweifelt weil man feststellt, ich packe es nicht.

00:00:38: Ich schaffe das nicht!

00:00:40: Ich bin ungeeignet.

00:00:42: Mich kann man nicht gebrauchen.

00:00:44: Verzweifelte über Unvermögen, Versagen, Schuld... Total verzweiffelt.

00:00:54: und wenn man sich aufpasst und eine gute Umgangsform damit entwickelt hat, kann einen das wirklich dem Boden unter den Füßen wegreißen.

00:01:01: Und die nachdem worum es geht tut's das auch.

00:01:06: Wenn ein Mensch wirklich verzweifelt ist über sich selbst, also sich selber auf gut täuschtem Kotzen findet.

00:01:13: Mit sich selber hartes Gericht geht.

00:01:16: Über sich selber total enttäuscht es.

00:01:19: Was hilft dann?

00:01:23: Dann helfen andere!

00:01:26: Andere die von außen beim Herzig mit mir umgehen.

00:01:32: Dann helfen andere die vom Außen beim Herzich mit ihnen und mit ihr umgehen... ...dann helfen andre die sich meine Erbarmen.

00:01:42: Und in der Begegnung mit diesen Menschen entdecken und erfahren wir die Barmherzigkeit Gottes.

00:01:49: Denn Gott ist barmherzig!

00:01:53: Heute im Losesbuche ein Satz, der über viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte wahrscheinlich missverstanden worden ist.

00:01:58: Ein Satz auf Psalm Eichhundert drei Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt So erbarmt sich der Herr über die, die ihn fürchten.

00:02:11: Lutterübersetzung Das Wort Fürchten ist direkt bei uns in so einer Schublade, die vor Gott Angst haben.

00:02:19: Darum geht es gar nicht!

00:02:21: Wenn im Alpen, wie im neuen Zusammenhang der von dir Rede ist das man Gott fürchtet dann meint dass Gott als Gott ernst nehmen und nicht als Lulifax, als guter alter Oper total taub, als irgendeine Witzigur sondern wer Gott fürchtert dem Gott als gott Ernst.

00:02:39: darum geht's nur, nicht um Angst zu haben sondern um Achtung Respekt Und im besten Sinne die Entdeckung.

00:02:48: dieser Gott ist heilsam in seiner Güte und in seiner Liebe, wie sich ein Vater über Kinder erbarmt so erbarmt sich daher über die, die ihn fürchten.

00:03:00: Dieser Satz wird verbildert, wird mit Leben gefüllt, wird einem vor Augen gemalt In dem Gleichnis was Jesus von Lukas XV erzählt das Bleibnis von den beiden verlorenen Söden.

00:03:12: Wenn Sie es nicht kennenlesen sie nach dann kommt es in ihn vielleicht wieder hoch.

00:03:19: Da hat ein Vater zwei Söhne, der eine Sohn hat keinen Bock mehr zu Hause sein und sagt Vater gib mir meine Kohle mein Erbe ich hole ab.

00:03:26: dieser Sohn der da abhaut geht durch die Welt und schüttelt seinen Geld mit vollen Händen aus und irgendwann ist er völlig am Boden, hat kein Geld mehr und nix und landet bei den Schweinen.

00:03:38: im damaligen Kontext die allerunterste allerletzte wirklich allerletzte Arbeit, die es überhaupt gab.

00:03:46: Er landet bei den Schweinen.

00:03:48: Und da stellt er fest, was bin ich für ein Idiot?

00:03:51: Ich bin so scheiße!

00:03:52: Ich habe überhaupt keine Rechten mehr, Gottes Sohn oder Sohn meines Vaters zu sein.

00:03:56: Ich hab' überhaupt keinen Recht mehr zu leben und trotzdem will ich nach Hause gehen weil ich weiß... Bei meinem Vater werden die Sklaven und Sklave so gut behandelt, dann gehe ich jetzt mal hin und sage Vater lass mich Sklave sein wer dir.

00:04:09: Und so macht dieser Sohn sich auf voller Dreck- und Speck voller fehlender Selbstachtung und schläft nach Hause in der Hoffnung, vielleicht als Sklave da arbeiten zu können.

00:04:21: Und als der Vater ihn von weitem kommen sieht, rennt dieser Großgrundbesitzer – Großgrund-Besitzer rennen im Ohrjen nicht!

00:04:30: Die schreiten würdevoll.

00:04:31: daher ein Großgrund Besitzer rennt nicht.

00:04:35: Da rennt Dieser Großgrundsbesitzer diesem dreckigen, nach Schwein stinkenden Sohn entgegen und knudelt ihn ab und küst ihn und drückt den bevor er nur Einsatz gesagt hat und besorgt direkt die Dorfkapelle, lässt er den Grill anschmeißen und ruft alle zusammen damit gefeiert wird.

00:04:52: Das ist Erbarmen!

00:04:54: Dieser Sohn sieht erbarmungswürdig aus, ist völlig am Ende, völlig im Eimer hält von sich selber nichts mehr aber der Vater hält alles von ihm.

00:05:03: du bist mein Sohn, du kriegst erst direkt für dir den Siegelring.

00:05:06: Du kriegste die Schuhe an als Sohneszeichen und wir feiern jetzt dass du der Sohn wieder da bist.

00:05:13: Und hier ist erzählt die Geschichte um zu zeigen.

00:05:15: so ist Gott.

00:05:17: Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich daher über die, die ihn als Gott ernst nehmen.

00:05:25: So geht Gott mit ihnen und mir um.

00:05:26: Gott sei Dank kann man nur sagen.

00:05:28: Gott sei dank!

00:05:50: Segen uns dazu.

00:05:52: Amen!

00:05:54: Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, der bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus unserem Herrn.

00:06:02: Amen.

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