Weil Gott gnädig ist, können wir glauben

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00:00:02: Als Martin Luther die Bibel übersetzt hat ins Deutsche, hat er gleich auch mal eben die Reihenfolge der biblischen Bücher verändert.

00:00:13: Zumindest im neuen Testament.

00:00:14: Er hat zwei Bücher ganz nach hinten beordert weil sie ihm neudeutsch gesagt total auf den Sack gegangen sind.

00:00:23: Der Jacobus Brief und Hebrea Brief.

00:00:27: Und in der Tat man kann Luther verstehen.

00:00:31: Weil wenn man Luther folgt – und das tue ich dass die Schrift sich selber auslegt, dann sind Jakobus Brief und Hebräer Brief an einigen Stellen schwer auszuhalten.

00:00:45: Weil sie Dinge sagen, die mit allem Anderen in der Heiligen Schrift kollidieren.

00:00:52: Und da muss man sagen – Mitlutter!

00:00:55: Was Christum treibt?

00:00:57: Was Jesus

00:00:58: treibet?!

00:00:59: Und muss einige Passagen aus dem Jakobis Brief oder Hebrär Brief anstreichen und sagen nein, das ist nicht Jesus gemäß.

00:01:11: Heute ist im Losungsbuch auch ein Satz aus dem Hebräer-Brief abgedruckt und vordergründig stolpert man da.

00:01:20: Hintergründlich kommt man damit zurecht aber erst nicht ehrlicherweise.

00:01:25: Hebrea elf Herr Sechs wer zu Gott kommen will der muss glauben dass er isst und dass ihr denen die ihn suchen ihren Lohn gibt.

00:01:42: Wer zu Gott kommen will, der muss glauben das er ist und dass er den die in Suchen ihren Lohn gibt.

00:01:53: Vordergründig?

00:01:56: Man muss was leisten!

00:01:57: Man muss etwas können!

00:02:00: Und dann kriegt man was geschenkt... man kriegt einen Lohn weil man was geleistet hat und wenn man was kann.

00:02:09: Das ist vordergrünlich hier herauszuhören wenn man will Wenn man hintergründigt guckt Und wie gesagt, die Schrift legt sich selber aus.

00:02:23: Dann bekommt dieser Satz einen anderen Ton.

00:02:25: Ich will Ihnen sagen warum.

00:02:27: ich lede diesen Satz auf der Folie des Gleichnisses Lukas Fünfzehn ab Fest elf wo Jesus von zwei verlorenen Söhnen spricht.

00:02:39: und die meisten von ihnen mögen die Geschichte vielleicht kennen.

00:02:43: Da erzählt Jesus von einem Vater, der zwei Söhne hat und der eine Sohn sagt, Vater mir stinkt bei dir.

00:02:48: Ich habe keinen Bock mehr!

00:02:50: Ich gehe!

00:02:51: Lässt sich das Erbe auszahlen und haut

00:02:53: ab.".

00:02:55: Und dann landet er bei den Schweinen so", erzählt Jesus.

00:03:00: Und dann kehrt er um.

00:03:06: Warum?

00:03:08: Als dieser Sohn bei den Schweinen sitzt meldet sich in ihm der Vater.

00:03:17: Er sitzt bei den Schwänen und da kommt in ihm Gott hoch Der Vater hoch und er sieht in seinem inneren Auge.

00:03:28: Mein Vater ist großzügig, die Sklaven bei seinem Großgrundbesitz haben alles was sie brauchen!

00:03:37: Die werden gut bezahlt, die haben Freiheit und Leben.

00:03:40: so geht mein Vater mit Sklave um – es ein großzägiger Vater.

00:03:45: Und ich bin so bescheuert und sitze hierbei den Schweinen.

00:03:52: Wer zu Gott kommen will der muss glauben das er isst.

00:03:56: Ich würde gerne so sagen, wer zu Gott kommen will, der muss glauben wie Gott ist.

00:04:02: Und dass jemand glaubt das Gott ist und wie Gott isst, schafft nicht der Mensch, ist nicht seine Leistung sondern wird von Gott selbst hervorgerufen oder um mit Pfingsten zu sprechen vom Geist Gottes hervor gerufen.

00:04:21: Luther sagt ihm Kleinen Kategismus, dass jemand glauben kann.

00:04:25: Dritter Artikel über den Heiligen Geist Das jemand Glauben Kann ist Nicht Sein eigener Verdienst nicht seiner eigene Glaubenskraft Sondern wird vom Heiligen geist ermöglicht.

00:04:38: Menschen können zu Gott kommen Weil sie von Gott selber dazu verlockt werden weil Gott in ihnen das innere Bild Von Gott hineinschenkt durch seinen guten Geisten.

00:04:52: dieses innere bild sagt Dieser Gott ist vertrauenswürdig, dieser Gott ist großzügig.

00:04:58: Deshalb kann ich zu diesem Gott kommen.

00:05:02: Nicht Ich als Mensch leiste das sondern Gott schenkt mir dieses innere Bild von Gott.

00:05:06: und deshalb wer Gott mir das ermöglichte seinen guten Geist gehe ich auf Gott zu so wie dieser Schweinesohn zu dem Vater geht Und dass er denen, die ihn suchen ihren Lohn gibt.

00:05:21: Dieser Schweinesohn geht nach Hause und sucht seinen Lohn weil er denkt ich möchte unbedingt Sklave sein, das reicht mir schon!

00:05:28: Und bevor der Sohn zuhause was gesagt hat kommt der Vater ihm entgegengerannt knuddelt ihn küst ihn ab.

00:05:36: diesen Sohn denn da.

00:05:37: Schwein stinkt und sagt Leute Wo sind die Schuhe, wo ist der Siegelring?

00:05:43: Wo sind tolle Klamotten?

00:05:44: Besorgt die Band im Dorf, dass wir feiern können.

00:05:47: Holt den Pizzaservice und und und!

00:05:52: Der Sohn bekommt seinen Lohn nicht weil er was gemacht hat sondern weil dieser Gott dieser Vater ihn beschenkt – überreich beschenkt.

00:06:00: Und dieser Schweinesohn hat nichts gemacht.

00:06:04: So gewinnt dieser Satz heute an Tiefe.

00:06:09: Gott bringt sich in uns zur Sprache, in uns erscheinen Bilder von Gott, durch Gottes Geist merken wir diesen.

00:06:19: Gott kann mein Glauben schenken.

00:06:21: Dann macht man sich auf den Weg zu Gott weil Gott uns lockt und dann werden wir überreich beschenkt mit seiner Gnade und haben nichts

00:06:30: geleistet.".

00:06:33: Das ist Evangelion diesem Tag.

00:06:35: liebe Podcast Gemeinde.

00:06:38: Wir beten diese Woche mit Gerhard Engelsberger Treuer Gott.

00:06:43: Ein Lob liegt dieser Erde unter einer Schöpfung den Tieren, Pflanzen und Menschen, den Steinen, Meeren und Bergen.

00:06:51: Der Fähigkeit zu sprechen der Gabe Frieden zu stiften, dem Wunder die Luft zu atmen, die Sonne zu sehen mit Liebe beschenkt zu sein, verzeihen zu können, dem Menschen in Not helfen zu können.

00:07:02: Schenk uns jeden Tag neu die Gabe des Staunens!

00:07:16: Amen.

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