Gemeinsam glauben und leben
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00:00:01: Was ist eigentlich Kirche?
00:00:04: Was macht die Gemeinde Jesu aus?
00:00:39: offen, ungeschminkt, ehrlich.
00:00:44: Und Christin und Christen sind eine Auslegungsgemeinschaft.
00:00:48: Sie teilen immer wieder biblische Texte und legen sie gemeinsam aus und machen Entdeckungen, hören Gottes Zusagen, Gottes Zuspruch – und auch konkrete Hinweise für das Leben als Christ, als Christian!
00:01:06: Was dient dem Leben heute?
00:01:08: Was mehrt die Freiheit, was ist zu tun und zu lassen.
00:01:11: Wo müssen wir hellwach sein?
00:01:13: Was sollen wir in Angriff nehmen?
00:01:15: Was sollten wir dringend vermeiden – und und und!
00:01:21: Wenn wir ehrlich sind, geschieht das in unseren Kirchen und Gemeinden viel zu wenig.
00:01:28: Und zwar in diesem offenen freien fröhlichen Sinne.
00:01:30: viel zu wenig, dass man offen und ehrlich und frei miteinander spricht, miteinander Bibeltexte teilt, miteinander genau
00:01:37: hinguckt.".
00:01:40: Und das, was heute im Nossungsbuch steht, geschieht so bin ich ganz frech noch weniger in unseren Kirchen und Gemeinden.
00:01:48: Erster Thessalonischer VVV, da schreibt Paulus an die junge Kirche in Thessalonicchi, weist die zu Recht, die sich an keine Ordnung halten ermutigt die Verzagten, steht den Schwachen bei, habt Geduld mit allen.
00:02:09: Dahinter steckt ein Bild von Kirche vom Gemeinde dass Christinnen und Christen miteinander unterwegs sind, als eben diese Erzähl- und Ausligungsgemeinschaft.
00:02:20: Und das sie füreinander Verantwortung haben!
00:02:25: Wenn jemand müde geworden ist im Glauben, daß der Ermutigung erfährt und tross und die anderen fühlen mitglauben... wenn jemand schwer gebeultelt is vom Leben, ...dass die Anderen trösten und tragen und begleiten….
00:02:42: …und auch, dass man einander zurechtweisen kann.
00:02:50: Das ist etwas, wo wir stützen und stocken.
00:02:54: Weil wenn das glaube ich in unseren Kirchen gemeinsigut wie gar nicht üben.
00:03:00: Weiß die zurecht, die sich an keine Ordnung halten.
00:03:04: Der Hintersteck zweierlei.
00:03:06: Der erste tessalonische Brief erzählt davon dass es in der Tat den der Gemeinden Tessaloniki Leute gab, die sagen Jesus kommt ja bald wieder.
00:03:15: so war das bei den ersten Christinnen und Christen Dass sie sehr damit gerechnet haben.
00:03:18: jesus kommt schnell wieder.
00:03:20: Und da Jesus ja bald wiederkommt, müssen wir uns zum Nix mehr kümmern.
00:03:24: Sprich ich gehe nicht arbeiten und verdiene kein eigenes Geld.
00:03:28: Das lohnt sich gar nicht!
00:03:29: Ich mache auch keine Ausbildung oder bemühe mich aus gar nichts weil Jesus kommt ja wieder.
00:03:35: Diese besonders Frommen lagen den anderen auf der Tasche.
00:03:41: klar, weil Jesus kam er nicht wieder.
00:03:43: und woher sollen die jetzt Essen trinken?
00:03:45: Dach über den Kopf haben wenn sie nicht arbeiten.
00:03:49: Paulus sagt kurz vor diesen sehr bistigen Satz, wenn ich arbeiten will das soll auch nicht essen.
00:03:55: Also im Sinne von keine Fromme-Wellflucht sondern klar!
00:03:59: Hier sich bemühen hier die Schule machen hier eine Ausbildung hier einen Beruf ergreifen hier sich engagieren.
00:04:04: man ist selbst verantwortlich und kann nicht aus welchen Gründen noch immer den anderen in die Schuhe schieben.
00:04:10: ihr macht das schon für mich damit sind die gemeinten sie an keine Ordnung halten.
00:04:18: Und das andere geht noch weiter dass Paulus eben daran denkt dass es so etwas wie Gemeinwohl gibt und Gemeinwohl heißt eben, dass wir füreinander da sind.
00:04:30: Es aber nicht jemanden geben darf.
00:04:32: im Sinne des ersten Beispieles ich mache gar nichts und die anderen machen alles für mich.
00:04:37: das zerstört Ordnung.
00:04:41: Klammer auf etwas was in unserer Gesellschaft leider zu erleben ist jetzt es viele Leute gibt die sagen das muss der Staat machen das muss die Schule machen das müssen die machen das Müschen die machen Und ich mach gar nix.
00:04:55: Ne?
00:04:57: Jeder und jeder ist verantwortlich mit eigenen Kräften, mit eigenen Ideen, mit eigener Mühe ,mit eigener Anstrengung vieles selber zu machen.
00:05:06: Dafür es nicht der Staat und die Kita und die Schule und die und die oder die Kirche für zuständig.
00:05:11: Nein!
00:05:12: Ich bin selbst für vieles zuständig.
00:05:13: klammer zu.
00:05:17: Also liebe Podcast-Gemeinde heute morgen ein kleines Brett was wir zu bohren haben Miteinander als Auslebungs- und Zielgemeinschaft leben, untereinander begleiten.
00:05:29: Nicht als Oberlehrer sondern als Brüderinnen und Schwestern die einander helfen zum Leben und zur Freiheit – auch kritisch das sagen können was eben dem Leben nicht dient und die Freiheit nicht mehr hat damit wir gemeinsam in der Spur.
00:05:42: hier so bleiben Wir beten diese Woche!
00:05:52: Trost, der uns annimmt ermutig und weiterbringt.
00:05:56: Eine Hand die ruhig unsere Angst aufhängt und erträgt.
00:06:02: Ein hörendes Ohr, dem wir unserer Sorgen sagen können.
00:06:07: Ein Ort wo wir zu Hause sein können.
00:06:11: Danke dass du uns näher bist als wir uns selbst je nahe sein können.
00:06:17: Darum gibst Du uns das was wir heute brauchen.
00:06:19: da verdanken wir Dir.
00:06:20: Amen Der Bewahrer Eurer Herzen und Sinne, in Jesus Christus unserem Herrn.
00:06:31: Amen.
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